Archiv für Februar 2009

Usher-Mittwoch & das Melt!

Was ein Kalauer. Heute Morgen Jam FM Berlin. So, das war´s hoffentlich mit dem Karnevalskrawall. Dabei ist der nicht nur gefühlte Winter doch noch gar nicht vorbei …


Gestern im Erzgebirge

Wohl dem der flüchten kann! So wie spekuliert wird, sollen Dynamo Dresden und der Hallesche FC auf Grund eines andauernden Streits um die Finanzierung des neuen Stadions in Dresden bzw. des stark sanierungsbedürftigen Kurt-Wabbel-Stadions in Halle in das Zentralstadion nach Leipzig umziehen. Na wenn das mal nicht Big Trouble in little Leipzig gibt. Holen wir lieber die Polizei …

Die gute alte Bundeswehr kann ja auch nicht immer eingreifen. Sie liegt zwar nicht krank im Bett, hat aber trotzdem mit einem Virus zu kämpfen. Der Virus heißt Conficker und befällt zur Zeit mehrere Millionen Rechner und Netzwerke weltweit. Falls jemand fragt, ich suche den dazugehörigen Programmierer und hole mir eine viertel Million von Microsoft. Na hoffentlich endet die Suche dann nicht wie in Geithain, wo ein Typ bei einer Zechtour seinen Saufkumpanen mit Grillanzünder überschüttet und angezündet hat! Zuviel Alkohol ist eben nicht gut …

Als ich letztes Weekend (Ja, wie der Club in Berlin) in der Heimat war, konnte ich zu einigen noch sagen „Melt Dich mal wieder.“ Und kurz darauf erblicke ich wirklich Neuigkeiten aus Ferropolis. Beim diesjährigen Melt! Festival (17.-19.07.2009) sind bisher bestätigt: Oasis, Aphex Twin, Paul Kalkbrenner, Jazzanova, Luke Slater, Trentemoller u.a. Nichts geht über beleuchtete Schaufelbagger …

Und aus der Branche noch das: Jung von Matt pitcht erfolgreich um die Etats von Euronics, Google und Nike. Ob´s hier in Europa wohl auch so krasse Spots für Turnschuhe gibt wie im asiatischen Teil der Welt?

Collateral Damage

Zur Zeit scheint es über uns (Weltraum) und unter uns (Weltmeere) nicht sicher zu sein. Man fühlt sich ja fast wie der Staatsfeind Nr. 1 im Fledermausland. Im Orbit sind ein amerikanischer und ein russischer Satellit zusammengestoßen. In wässrigen Sphären dagegen wollten ein britisches und ein französisches Atom-U-Boot den gleichen Weg einfach nicht freigeben. Je nach Höhe bzw. Tiefe ist der Weltraum und das Weltmeer dunkel. Und dunkel macht Spaß:

Und das in Zeiten in denen der weltrettende Terminator fast pleite ist. Okay, richtigerweise ist der Bundesstaat Kalifornien unter der Schirmherrschaft Mister Schwarzeneggers fast pleite. Es fehlen 41 Milliarden USD im Haushaltsetat. Wie gesagt, nur fast pleite. Und wenn man dann keinen Job hat, braucht man ja eine Beschäftigung. Wie wär´s mit Online Games? Xing hatte da eine Idee … Arbeitslose springen aus dem Fenster – so funktionierte das neue Online-Spiel von Xing. Nach heftigen Protesten hat die Business-Plattform die Geschmacklosigkeit aus dem Netz genommen. Also ich mag keine Gewalt:

Aber wo sind MacGyver und Chuck Norris wenn man sie mal braucht? Gut, man kann Mutti oder Vati fragen. Nicht jeder bekommt sein Job so erklärt wie Staplerfahrer Klaus. ;)

Im Kampf gegen die Rezession greifen einige Unternehmen zu ungewöhnlichen Maßnahmen: So hat der Elektronikkonzern Panasonic in der letzten Woche 10.000 leitende Mitarbeiter offiziell aufgefordert, Panasonic-Produkte im Wert von jeweils 850 Euro zu kaufen. Bei vielen Führungskräften der Deutschen Bahn geht nun die Angst um, dass die eigene Firma ähnliche Aktionen plant. Unvorstellbar!

Sonnige Grüße

PS: Zu wenig Gehirnjogging beim Eintrag? Versuch´s mit Brand Tags!

Berlin is all around …

könnte man denken. Die Hertha ist Tabellenführer und die Berlinale ist mit einem Besucherrekord geendet. Apropos Hertha … Sorry lieber Toni Montana, aber im Moment heißt es Berlin Calling. Zwei Fussball-Liegen weiter unten gings am Wochenende richtig rund. „Die Schlacht in der Heimat“ zwischen Jena und Erfurt ging 1:1 unentschieden aus. Zurück in Berlin vernahm man dieser Tage auch den Sieg des Berliners Peter Fox beim Gesangswettstreit des Herrn Raab. Aber eine zu große Abhängigkeit von der Röhre kann an dieser Stelle nicht befürwortet werden:

Wenn schon dann doch mit einer Filmempfehlung wie Network. Network ist eine amerikanische Filmsatire aus dem Jahr 1976 über das fiktive Fernseh-Network Union Broadcasting System (UBS) und dem Kampf um Einschaltquoten. Network wurde mehrfach mit dem Oscar ausgezeichnet.

Nun sind es genau 10 Tage her seit meinem letzten Entry. Man könnte auch sagen 10 Days off – wie das Festival in Belgien. Dieses Jahr vom 18. bis 28. Juli in Gent. Mindestens halb so gut und dafür kalendarisch früher ist das 5 Days off Festival, welches widerum in den Niederlanden ist. Los geht´s hier am 01. Juli in Amsterdam. Auf beiden Festivals wird es traditionsgemäß wieder viele Berliner Plattendreher geben. In Berlin selbst, genauer in Mitte am Oranienburger Tor kann ich seit Freitag das Tacheles empfehlen. Läcker Drings und elektronische Klänge. Cheers!

Wild Wild Wedding

Ein herzliches „Hallo“ aus meinem neuen zu Hause! Das ist gleichsam der Grund warum ich einige Tage nichts posten konnte, der zurückliegende Umzug vom P-Berg zum Leopoldplatz nach Wedding. An dieserStelle ein dickes Dankeschön für´s Helfen an meine neuen Mitbewohnerinnen und an Sascha, der extra aus der Hansestadt Rostock „eingeflogen“ ist!


Das TITANIC Magazin zur Wirtschaftskrise.

Was ist die vergangenen Tage alles passiert? Im britischen Kolonialsektor … äh … in der Vereinigten Staaten hat Mister Obama ganz offen einen Fehler in der Personalpolitik bei seiner Stabbesetzung mit den Worten „mea culpa“ eingeräumt und damit gezeigt, dass auch er nur ein Mensch ist. Kritische Stimmen meinen, dass der Scherbenhaufen hinter dem großen Teich mal wieder ein Schwarzer beseitigen darf.

Mein ehemaliger Arbeitgeber unterlag bisher zur Hälfte der Axel Springer AG und zur anderen Hälfte der Verlagsgruppe Madsack. Aktuelle Umstrukturierungen sehen einen Verkauf der Springer-Anteile an Madsack vor. Da der Zeitungsmarkt in Zeiten des medialen Wandels seit einigen Jahren Boden verliert, wünsche ich gute Besserung!

Frage: Wie heißt unser Wirtschaftsminister? Na, keine Ahnung? Er heißt Michael Gloß. Aha. Und was macht der so? Schaut einfach selbst …

Nicht neu ist der Fakt, dass der Chip-Weltmarktführer Intel seine Absatzorgane (Elektronikmärkte) mit riesigen Werbekostenzuschüssen regelrecht überschüttet, dafür „nur“ verlangt, dass ausschließlich Endgeräte mit Intel-Chips verkauft werden. Ein großer Rivale in diesem Marktsegment ist AMD, die zwei Produktionswerke in und um Dresden haben. Neu und daher besonders absurd ist, dass die Märkte der Media-Saturn-Holding (MSH) in und um Dresden keinerlei Geräte mit AMD-Chips anbieten und damit indirekt die etwa 2.700 AMD-Arbeitsplätze gefährden. Wie gesagt, absurd.

Ach ja, und in China ist ein 20-jähriger Mann gestorben, weil der Akku seines Handys explodiert ist. as ist traurigerweise kein Einzelfall … Dann doch lieber einfache Dinge machen. Eine schriftliche Führerscheinprüfung zum Beispiel. Aber nein, eine 68-jährige Frau aus Südkorea ist jetzt zum 771. mal durch die Prüfung gefallen. Sachen gibts …

Finally noch das hier: Google weiß jetzt wo Du bist! Mit Hilfe von „Latitude“ (deutsch: Spielraum, Breitengrad) kann man sich gegenseitig orten bzw. ausfindig machen. Die Zeit der Ausreden a la „ich steh im Stau“ sind damit wohl vorbei. Sicher man braucht ein Google-Account und ein entsprechendes Handy (G1, iPhone, BlackBerry) und die Freigabe des Zu-Ortenden – aber was verrät uns allein die Tatsache, dass auch jeder Browser (Firefox, IE, Chrome) die Ortung für uns übernehmen (abnehmen) kann?