Archiv für Januar 2009

Good bye Joue Joue

Wie die Nachtagenten vor kurzem berichteten, wird der Joue Joue House Club morgen und Samstag das letzte mal beschallt. Nach 12 Jahren ist Schluss mit Lautstärkereduzierung durch finster dreinblickende Security, Schluss mit den weißen Engelsflügeln auf rotem Samt und Schluss mit tausenden von Discokugeln. Auch wenn sich der Sound seit upcoming House kontinuierlich verändert hat und mein erster Lieblingsclub einen anderen Namen hatte, viele sagen morgen Abend: „Goodbye my love!“

Der Super Bowl ist das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga National Football League (NFL). Er findet dieses Jahr am ersten Sonntag im Februar statt, ist weltweit eines der größten Einzelsportereignisse und erreicht in den Vereinigten Staaten regelmäßig die höchsten TV-Einschaltquoten des Jahres. Eine (1) Werbeminute kostet bei diesem Mega-Event bis zu 6 Millionen US $!

Wenn es aber um aufklärende Werbung geht, die eine für die westliche Welt in der Regel akzeptierte Erotik besitzt, verstehen die Amerikaner keinen Spaß mehr. Ihr kennt bestimmt alle Peta – People for the Ethical Treatment of Animals. Der extra für den diesjährigen 43. Super Bowl der NFL gedrehte Spot „Veggie Love“ überschreitet laut Presseberichten „das Höchstmaß an Vertretbarem“ und darf nicht in den Werbepausen gezeigt werden. Was meint Ihr?

Der JVA-Shop

Der was? Mit „Herzlich willkommen im großen JVA-Shop Sachsens. Alle hier angebotenen Waren und Dienstleistungen werden von Häftlingen in sächsischen Justizvollzugsanstalten entworfen und gefertigt.“ wird man auf auf den Seiten der sächsischen Justiz begrüßt. Sinnigerweise heißt der eShop „Gitterladen“. Nun ja …

Spannender ist da schon, wie man Musik in Form von mp3-Files in Bildern auf Yahoo´s Picture Tool Flickr versteckt. Das kann ein selbst geschriebenes Lieblingslied sein oder ein eMule-File. Wer Musik nicht mag oder lieber auf Filme steht, der kann bei Andy Baio nachlesen welche für den Oscar nominierten Filme bereits vor den offiziellen Kinostart in bester Qualität im Internet (kostenfrei) erhältlich sind.

Dann feiern wird doch heute lieber den Tag des Datenschutzes. Den was? Ja, das gibt es auch.

PS: Hier noch ein Clip für all diejenigen, die kein Playboy im Flugzeug bekommen haben. ;-)

Surfen und Studieren

So oder so ähnlich könnte ich meine letzten Tage beschreiben. Donnerstag ging´s los, mein Wecker war auf sportliche 3:33 Uhr (MEZ) gestellt, ein paar Becher Café haben mitten in der Nacht schön wach gemacht, noch eine feine Platte aufgelegt (Africa Bambaataa) und dann ab raus zum Flughafen Berlin Tegel.

Bei wechselhaften Berliner Wetter gestartet wunderte ich mich bei der Landung in München über weißes Zeug. Da lag doch echt noch viel Schnee rum. Überall. Okay, Ende januar in Bayern nichts Ungewöhnliches. Zum Glück wurde es die Tage immer sonniger und (etwas) wärmer. Direkt am Flughafen liegt das Kempinski Hotel Aiport München, in dem immer der DSF Doppelpass gedreht wird. Schade, dass gerade Winterpause in der Bundesliga ist. Da der Flughafen weit außerhalb der bayrischen Landeshauptstadt liegt, fährt man ca. 30 Minuten (S8) bis zum Hauptbahnhof. Ich hörte von Kommilitonen aber auch folgendes: 60 Minuten Fahrtzeit bis zum Hauptbahnhof – mit der S1!

Meine ganztägigen Seminare umfassten zwei Tage Marketing (Do & Fr) und zwei Tage Betriebswirtschaft (Sa & So). Sehr interessant dargestellt zum einen von einem ehemaligen Bereichsleiter der Agentur Pleon (Tochter von BBDO Worldwide / Omnicom Group) und zum anderen von einem Unternehmensberater mit Schwerpunkt Bankmanagement.

Die Nächte dazwischen habe ich CouchSurfing betrieben. Das ist eine ziemlich entspannte Art neue Städte kennenzulernen. Man verabredet sich via Internetportal und kann dann ohne weitere Kosten bei offenen Menschen auf einer Schlafcouch oder ähnlichem „ratzen“. Selbstverständlich bringt man da ein kleines Gastgeschenk mit, in meinem Fall ein Flasche Whisky und zwei Flaschen Coke. Damit und mit der auserwählten WG habe ich einen ziemlich guten Griff gemacht, nicht nur weil die ganze Zeit electronic beats lief. ;-)

Auf dem sonntäglichen Rückflug gab es dann an Bord einer Boing 737-800 sogar den Playboy. Habe ich aber (noch) nicht gelesen, stattdessen lieber das Buch „Berliner Nächte“. Zugegeben, ich mag es wenn Piloten gut drauf sind und das auch der Passagieren zeigen. So meinte der AirBerlin-Captain: „Während des Starts schalten wir die Inneraumbeleuchtung aus. Falls Sie im Dunkeln Angst haben, schalten Sie das Licht über Ihnen an. Sollten Sie jetzt aus Versehen die Taste für das Service-Team gedrückt haben, so können Sie dies durch erneutes Drücken deaktivieren. Denken Sie daran: Licht macht keine Geräusche!“

Spectrakulär!

Man kann ja über Microsoft sagen oder denken was man will, aber ab und zu – und das dürfen auch Apple User zugeben – zaubern die Jungs aus Redmond ein paar interessante Apps aus dem Hut. So zum Beispiel „Spectra“. Mit Hilfe dieser schick gemachten NewsWare Anwendung kann man sich seine Favourite Channels selbst zusammenstellen und sich die News herausgreifen, die man lesen will.

Eine andere Idee nennen die Micro-Soften einfach „Surface“ – eine Anwendung mit real-berühungsempfindlichen Oberflächen, die man in diverse Möbel integrierten kann bzw. könnte. Also so eine Art iPhone-Display in Full-Size.

Damit sich Apple User bei so viel Nächstenliebe nicht diskriminiert fühlen, hier mal der preisgekrönte Spot zur Markteinführung des Mac von 1984:

Gab´s heute sonst noch was Wichtiges aus den Vereinigten Staaten? Ach ja, der TSG 2.0 der USA, Barack Obama wurde als 44. Chef der Pyramide vereidigt. Schicken wir ihm mal Kind Regards!

Hessen, Twitter & München

Guten Morgen (Mittag) und rein in die neue Woche!

Was hatten wir? Ach ja, wieder mal einer Wahl in Hessen, die tendenziell konservativ ausgegangen ist. Hervorgebracht hat sie einen neuen Doppelnamen-Politiker. Thorsten Schäfer-Gümbel, oder kurz TSG. Nicht zu verwechseln mit dem aktuellen Spitzenreiter der 1. Fussball-Bundesliga – TSG Hoffenheim. Beide streben grad so ein wenig auf …

Um der (hessischen) Nation zu zeigen, wie onlineaffin und damit zielgruppennah der Herr Schäfer-Dings ist, geht er seit kurzem (so einige) Web-2.0-Wege. Unter anderem ist er auf Twitter vertreten. Twitter ist ein publishing tool mit dessen Hilfe man bielibig viele Statusmeldungen bis zu 140 Zeichen (und damit etwas kürzer als eine normale SMS) online stellen kann. Was wäre die (Politik-) Welt ohne gute Satire? Richtig: nix! Und deshalb hat das endgültige Satire-Magazin Titanic nicht nur in „Das endgültige Twittermagazin“ umbenannt, sondern auch parallel zum Twitter-Channel von Thorsen Doppelnachnamen (Das Original) einen parodistischen Double-Twitter-Channel (Der Echte) aufgestellt. Lesen! Lachen! ;)

Mitte der Woche fliege ich dann nach München zu ein paar interessanten Seminaren. Das ganze findet in der Bayrischen Akademie für Werbung und Marketing (kurz BAW), dem Pendant zur Akademie für Marketing und Kommunikation (kurz SAW), an der ich bereits studiert habe. Ich hoffe München wird kewl, auch wenn grad noch Winterpause in der Bundesliga ist (wohl auch besser, da der FCB grad nicht oben steht). Liebe Grüße an Toni Montana, meinen ehemaligen Mitbewohner – ein Hardcoe-Metal- und Bayern-Fan vom Feinsten.

Reklame: Heineken

Vor kurzem erhielt ich eine Mail von einem guten Freund mit einer wirklich guten Werbung für Heineken Bier. Dieser beantwortet die Frage: Was ist das Gegenteil von einem begehbaren Kleiderschrank?

Right on, Right on

… und alles gute zum neuen Jahr! Hat mich gefreut liebe Menschen aus der Heimat zu Gast gehabt zu haben. Nun startet es, wenn auch mit etwas Verzögerung – mein neues Blog! Mein Jahr 2K9 fing hier an: